Die Scottish Smallpipe gehört, wie der Begriff Smallpipe schon sagt, zu den Kleinsackpfeifen. Auf Grund ihrer regionalen Herkunft und den Gemeinsamkeiten in Griffweise und Stimmung der Bordune, könnte man sie als auch kleine Schwester der Great Highland Bagpipe bezeichnen.

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Klang:
Die Scottish Smallpipe hat einen kräftigen, leicht nasalen Klang. Sie ist, wie das Hümmelchen oder der Dudey, ein leiser Dudelsack und somit sehr angenehm für das Musizieren in Räumen. Deshalb eignet sie sich besonders als Übeinstrument, für alle, die sonst Great Highland Bagpipe spielen oder in die Welt der schottischen traditionellen Musik eintauchen wollen. Der vollen Sound der drei Bordune macht sie auch zu einem klangvollen Soloinstrument.

Bauweisen:
Die Scottish Smallpipe hat eine zylindrischer Spielpfeife und drei zylindrischen Bordunen, die in einem gemeinsamen Stock zusammengefasst sind. In der Regel ist die Scottish Smallpipe ein balggeblasener Dudelsack, sie kann aber auch mundgeblasenen gebaut werden.

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Die Spielpfeife ist mit einem Doppelrohrblatt ausgestattet. Sie wird in der gleichen Griffweise wie die Great Highland Bagpipe gespielt. Sie ist nicht überblasbar. Haupttonarten sind D/G bzw. C/F oder die tiefere Stimmung A/D.

Die Bordune haben Einfachrohrblätter und sind im Oktavabstand gestimmt. Sie stecken in einem zylindrischen Stock und liegen beim Spielen quer vor dem Oberkörper auf dem rechten Unterarm auf.