Die Cornemuse Bechonnet wurde von Joseph Bechonnet Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Bechonnet erweitere die Cornemuse du Centre durch einen dritten Bordun und einen Blasebalg.

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Klang: 
Die Cornemuse Bechonnet hat einen strahlenden kräftigen Klang. Durch die drei Bordune hat sie einen besonders vollen Sound. Durch ihre mittlere Lautstärke ist sie sowohl für das Musizieren im Raum, als auch für das Spiel im Freien geeignet. Im traditionellen Ensemble spielt die Cornemuse du Centre oft mit Drehleiern und Diatonischem Akkordeon zusammen.

Bauweisen:
Die Cornemuse Bechonnet hat eine konischer Spielpfeife und drei zylindrische Bordune. Sie wird normalerweise mit Blasebalg gespielt, kann aber auch mundgeblasen gebaut werden.

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Die Spielpfeife ist mit Doppelrohrblättern ausgestattet und wird in halbgeschlossener - französischer - Griffweise gespielt. Ihr Tonumfang beträgt 1,5 Oktaven. Innerhalb dieses Bereiches stehen dem Spieler fast alle chromatischen Töne zur Verfügung. Hauptstimmung ist G/C (16 pouces).

Die Bordune haben Einfachrohrblätter. Sie sind alle drei im Oktavabstand gestimmt. Der tiefe Bordun hat einen eigenen Stock und ragt beim Spielen schräg nach vorn. Der Tenor-Bordun verläuft, wie bei der Cornemuse du Centre, parallel zur Spielpfeife. Der kleine Bordun spielt unisono den Grundton der Spielpfeife. Er befindet sich an der Rückseite des Spielpfeifenstockes.