Die Border Pipe stammt aus der Grenzregionen, daher die Bezeichnung border, zwischen England und Schottland und hatte ihre Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert, wo sie von den Townpipern (Stadtpfeifer) in vielen Städten gespielt wurde.

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Klang:
Die Border Pipe hat einen kräftigen obertonreichen Klang. Durch ihre mittlere Lautstärke ist sie sowohl für das Musizieren im Raum, als auch für das Spiel im Freien geeignet.

Bauweisen:
Die Border Pipe kann mundgeblasen oder aber mit Blasebalg gebaut werden. Sie ist eine Sackpfeife mit konischer Spielpfeife und drei zylindrischen Bordunen, die in einem gemeinsamen Stock zusammengefasst sind.

Die Spielpfeife ist mit Doppelrohrblättern ausgestattet. Sie kann entweder in halbgeschlossener - französischer - Griffweise oder in schottischer Griffweise gebaut werden, wobei sich die halbgeschlossene Griffweise durch ihre umfangreichere Chromatik auszeichnet. Haupttonarten sind G/C oder die tieferen Stimmungen D/G.

Die Bordune haben einfache Rohrblätter. Sie sind im Oktav- und Quintabstand und klanglich auf die Spielpfeife abgestimmt. Sie stecken in einem zylindrischen Stock und liegen beim Spielen quer vor dem Oberkörper auf dem rechten Unterarm auf.